18.12.
Heute ließen wir es sehr gemütlich angehen. Wir fuhren wieder zu einem Strand.
Einen kleinen Abstecher machten wir Spätnachmittags zu einen 2000er Berg, der über einen Weg und 1.124 Stufen dazwischen eingebaut nach oben führt.

Weihnachtsstimmung mal anders.

19.12.
Drittletzter Tag in Neuseeland. Da das Wetter uns mal wieder einen Streich spielte, mussten wir umswitchen. So besichtigten wir einen Park, kostenfrei aber Natur pur. In einem Buch wurden die Nationen der Gäste vermerkt, wer hier schon alles da gewesen sei. Die meisten Visitors stammen natürlich aus dem Urlauberland Deutschland. Interessant ist immer wieder, wenn man in ein Gespräch verwickelt wird, egal welche Altersgruppe, alle sagen oh Germany, geht man tiefer und redet von Bayern (Bavarian People) sind alle hellauf begeistert und wissen sogar wo es sich genau befindet. Nicht selbstverständlich, ich kenne nicht auf anderen Kontinenten die „Bundesländer“.
Als zweites Ziel peilten wir einen Wasserfall an, der wieder für super Fotos sorgte. Leider erreichte uns hier erneut ein Regenschauer, sodass es nur noch für einen Spaziergang gereicht hat.
Die häufigsten Sätze unserer Vermieter waren „help yourself“ und „feel at home“. „Help yourself“ heißt, wir grillten uns ein herzhaft frisches Rindersteak medium. Ein unglaublicher Geschmack. Beinahe wäre uns der Appetit vergangen als ich eine 3 cm große Kakalake neben der Gasflasche tot gesichtet habe 😀
20.12.

Für den heutigen Tag buchten wir eine Segeltour.
Um 8 Uhr morgens lautete das Ziel Paihia. Wir peilten eine Insel an, an der nur wenige Urlauber ihre Badetücher ausbreiteten.
Eine äußerst gemütliche Reise durch das Meer, wo wir Pinguine beim planschen beobachten konnten in freier Natur.


Auf der Rückreise lernten wir näheres von unserem Segler kennen. Er überquerte mehrmals die Weltmeere, meisterte Stürme auf hoher See. Ein Mensch alleine auf dem Meer. Er könnte bestimmte ganze Bücher mit seinen unglaublichen Abenteuer füllen. Von Weitem war eagles nest auf dem Berg zu sehen, welches von Beyonce, Johnny Depp und weiteren Stars angeflogen wird.
http://www.eaglesnest.co.nz/
Eine Übernachtung liegt bei 15.000$. Nicht gerade ein Schnäppchen.
Vor der Heimreise besichtigten wir noch die „Haruru Falls“, ein kleiner Wasserfall in Paihia. Unsere letzte Übernachtung in Neuseeland steht bevor.

21.12.
Letzter Tag in Neuseeland. Ohne jeden Stress sind wir gegen 11 Uhr von der Whangarei losgefahren Richtung Auckland Flughafen. Unterwegs blieben wir noch bei den „Kauri Forest“ stehen. Dieser Baum könnte wohl Geschichten erzählen. Satte 4 m im Durchmesser, 13 m im Umfang. Ein riesen Koloss, unter den man sich förmlich verliert.

Unser darauffolgender Plan: Essen in Whangapoara und nochmal das Meer genießen. Was man keinen wünscht, einen Unfall, schon gar nicht am Tag des Abflugs. Uns blieb es nicht erspart. Auf dem Weg in die Stadt war sehr viel Verkehr. Stop and go. Als der Verkehrsfluss einige Meter dahin ging, rollten die Autos den Berg hinab. Vor mir bremste ein Auto aprubt ab, somit musste ich ebenso stark in die Pedale treten. Leider war die Frau im hinteren Fahrzeug nicht so aufmerksam. Sie prallte uns voll ins Heck. Der Kofferraumdeckel ließ sich nicht mehr schließen, die Stoßstange war demoliert. Wer den Blog von Beginn an mitverfolgt hat weiß, dass ich über keine Fahrerlaubnis verfüge. Kühlen Kopf bewahren, Nervenstärke zeigen war angesagt. Nach dem Telefonat mit „Jucy Car“ fuhren wir direkt zur Station wo wir das Auto zurück geben konnten. Ein kleiner Krimi, da wir auf der Hinfahrt noch in einen Stau gerieten. Aber hey, wir erreichten unseren Flug und klärten noch alles mit Jucy ab. All das ließ unsere Herzen leicht höher schlagen – Ausland + Unfall + andere Sprache. Zum Glück haben wir großen Wert auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung gepocht. Wir müssen nur 74$ Bearbeitungsgebühr bezahlen.
Kein Grund zur Sorge, uns kann man weg schicken. Schließlich braucht man zwischendurch wieder ein wenig Aktion, damit unsere treuen Leser nicht einschlafen 😉