Coromandel

16.12.

Coromandel ist für grandiose Strände bekannt. Ein Muss dort einen Besuch einzuplanen. Auf vielen Postkarten ist eine Felsröhre mit dahinter liegenden Meerblick und Felsen im Wasser zu sehen. All das sahen wir heute live. Natürlich blieb es nicht bei einem Schnappschuss, sondern wir hatten ein ganzes Shooting hinter uns. „Cathedral Cove“ nennt sich die Grenze nördlich zu Hahei.

 

Da noch ein weiterer Strand auf der Tagesordnung stand fuhren wir in zehn Minuten weiter zu dem „Hot Water Beach“. Der Name kommt nicht von irgendwo. Zwischen einer Felswand und dem Meer ist ein ca. 30 m breiter Strand. Dort wenn man einen Spatenstich ansetzt quillt warmes Wasser aus der Erde. Je tiefer man gräbt, je heißer wird es. Für die guten Plätze waren wir etwas zu spät dran. Vor Ort kann man sich kleine Spaten ausleihen, wir haben zumindest den Luxus eines großen Spatens nutzen zu können, da unser Vermieter uns einen mitgegeben hat. Spaten ohne guten Platz ist ähnlich schlecht wie guter Platz ohne gutes Werkzeug. Jedoch fanden wir hier ein sonnigs Plätzchen um unsere Gemüter zu bräunen. Wollen schließlich nicht blass nach Hause kommen und gefragt werden müssen ob es keine Sonne gab.


Ein strahlender Sonnenschein versüßte uns heute den Tag. Sogar für Sport war noch Zeit. Joggen, nebenan den Anblick des Meeres, vor uns ein kleiner Bootshafen für Wohlhabende, eine tolle Route. Mit unserer Wohnung sind wir sehr zufrieden. Es hat sogar einen extra Frühstückraum, unser Schlafzimmer und ein eigenes Badezimmer. Sehr schön.
Katrin hat uns ein kleines Fischrestaurant raus gesucht. Hier ließen wir den Tag ausklingen mit zwei Krebsen auf dem Teller. Einen wollte die Muschel noch verspeisen bevor sie klein bei gab und der andere schwamm in der Soße 😉

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Nächstes Update kommt erst Übermorgen, da wir morgen Abend keinen Zugang zu Wlan haben. Theoretisch fühlt es sich für euch nicht so lange an, da wir schließlich einen halben Tag voraus sind. Wenn ihr den Blog Abends lest merkt ihr gar nichts davon 😉
Wir wollen den morgigen Tag voll ausnutzen. Das nächste Ziel lautet Whangarei. Fahrtzeit beträgt ca. 5 Stunden, die wir aber erst nach dem Abendessen antreten. Was jetzt schon mehr als eine faire Geste von unseren nächsten bzw. letzten Vermietern ist, sie legt uns den Schlüssel, da wir sehr früh Morgens unser Ziel erreichen (ca. 1-5 Uhr). Diese Dame kennt uns noch nicht und wir müssen für diese eher halbe Nacht nichts zahlen. Sie lässt uns mehr oder weniger früher Einchecken, während wir uns eine Übernachtung sparen, was eigentlich unser Plan gewesen ist. Ich denke hier dürfen wir uns eine Scheibe abschneiden. Macht nicht jede/r!
Unsere letzte Etappe. Danach folgt nur noch ein voller Tag Auckland, wo unser Airbus auf uns wartet. Wir sind bis jetzt 1.500 km gefahren. Das entspricht einer Länge von Auckland, fast ganz nördlich der Nordinsel, bis Wellington, wo wir einen Inlandsflug hatten, südlichster Punkt der Nordinsel.

17.12.

Update der letzten zwei Tage. Wieder einmal verhalf uns ein Insidertip zu einer besonderen Sehenswürdigkeit. Es sei einer der schönsten Strände der Welt. Zunächst sind wir zu einer Touristeninfo, welche uns von dem Trip abgeraten hat. Aber so leicht lassen wir uns nicht vom Kurs abbringen 😉 Von den Parkplatz muss man aber erst einen kleinen Spaziergang über Steine, Trampelpfade und Geröll hinter sich bringen. Vormittags war „Flut“, somit mussten wir kleine Meerabzweigungen überbrücken. Heimzu „Ebbe“, da konnten wir den Großteil der Strecke auf den Sandbänken gehen. Man geht ca. 15 Minuten und hat keine Erwartungen, der Wald dich verwuchert, keine Sichtweite nach vorne,  bis man zwischen den Palmblättern das zu sehen bekommt.

Auf diesen schönen Fleck Erde ließ es sich doch ziemlich lange aushalten.
Der Berg war nur schwer zugänglich, da es doch ziemlich steil nach oben ging, aber von dort aus wollten wir einen Schnappschuss tätigen. Bilder sind auf der Kamera.
Nachmittags brachen wir auf Richtung Thames, wo auch schöne wunder der Natur versteckt sein sollten. Dort machten wir aber nur ein Nickerchen und gingen Essen. Gegen 21 Uhr ging die Reise nach Whangarei weiter. Nach ein paar Minuten außerhalb des Ortes sahen wir eine Polizei entgegenkommend in einer 70iger Zone. Als wir aneinander vorbeifuhren sah ich im Rückspiegel wie sie mit Blaulicht wendeten und uns folgten. Fortan fuhren wir zur Seite. Sie blieben hinter uns stehen… Was die wohl von uns wollen. Da ich keinen internationalen Führerschein habe, tauschten wir schnellstens die Plätze bevor der Polizist unser Fahrerfenster erreichte. Wir wurden gemessen. 94 statt 70 km/h. Nachdem er uns einige Fragen gestellt hatte, meinte er nur: „I give you a warning“. Man muss auch manchmal Glück haben 😀 Die ausführliche Geschichte wird nicht öffentlich gestellt 😀
Um 1 Uhr morgens ankommend waren wir dann doch ganz froh noch ein paar Stunden zu nächtigen.
Unsere letzte Anlaufstelle ist voll in Ordnung, sowohl die Wohnung als auch die Vermieterin.
Ein neuer Blogbeitrag ist unter Whangarei zu finden.

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