Neuseeland ist ein bewundernswertes Land in vielerlei Hinsichten.
Bevölkerung.
Die Menschen sind sehr angenehm und aufgeschlossen. Auf den Straßen, in der Stadt, egal ob Maori, Kiwi (Einheimische) oder Urlauber die sich angepasst haben – man Grüßt sich auf den Straßen. Hat man Fragen zu Fahrplänen, fragt nach dem Weg – immer hat sich bei der ersten Kontaktaufnahme derjenige höflich bereitgestellt weiter zu helfen. Vor allem in Städten starren sie nicht in den Boden, sondern gehen auffallend gut gelaunt, mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Straßen. Diese Eindrücke teilten wir mit einer Dame. Diese hat eine Europarundreise hinter sich und bestätigte uns diese Eindrücke.
Über Air bnb buchten wir unser Unterkünfte. Auch hier nahmen sich fast alle Zeit um sich zumindest einen Eindruck der Gäste zu verschaffen. Nach einem Begrüßungsgetränk merkte man evtl. eine gemeinsame Wellenlänge, oder auch nicht. Im besten Fall fühlte man sich so wohl, als ob man sich schon längere Zeit kennen würde und nur auf einen Besuch vorbei kam. Negatives zu den Übernachtungsmöglichkeiten. Sauberkeit wird nicht bei allen Groß geschrieben.
Natur.
Man hat den Eindruck als schätzen die Kiwis ihr Land und die Natur. Immerhin gibt es noch Ureinwohner, sogenannte Maori. Diese Leben nicht mehr hinter dem Mond, leben aber mit der Natur in vollen Zügen. Vielleicht achtet man auch besser im Ausland auf gewisse Geschehnisse. Mag sein, die Straßenränder kamen mir aber sauberer vor. In den Wäldern muss man sich als Vorsorgeschutz vor Salzen, Dreck oder Bakterien ein Mittel auf die Schuhsohlen sprühen, damit ihre heilige Natur keinen Schaden nimmt.
Es werden auch nicht überall Straßen vernetzt. Meistens besteht eine Hauptstraße und neben den Straßen eine Einfahrt zu den Farmen. Rundum der Farmen sieht man Land soweit das Auge reicht.
Die Natur ist auf so kleinen Flächen auf Nord-Südinsel so unterschiedlich wie nirgendwo anders auf der Erde. Betrachtet man speziell die Südinsel, findet man hier im Zentrum Skigebiete, an den Küsten Badestrände. Wir reden jedoch von Flächen wie Österreich.
Infrastruktur.
Das Straßennetz ist nicht besonders ausgebaut. Braucht es aber auch nicht. Die Verbindungsstraßen der Städte mitten durch das Land sind für das Verkehrsaufkommen in Ordnung. Tempo 100 km/h gilt auf Landstraßen so auch auf „Highways“. Hier hält sich aber auch jeder daran. Lkw´s stellen oft keine Blockade dar, da diese ebenfalls 100 km/h durch die Gegend fahren. Wer die Augen verdreht mit der Geschwindigkeit: Der Teer ist sehr rau. Man fährt auf mit Teer gebauten Trassen. Dementsprechend ist die Lautstärke. Die Lkw´s sind nicht auf fünf Achsen pro Fahrzeug begrenzt. Neun Achsen sind keine Seltenheit.
Es gibt auch Mautstraßen, meistens bei Tunnelbauten oder neuen Autobahnen. Straßenschilder verweisen auf eine Internetadresse. Dort gibt man sein Kennzeichen ein und sieht die anfallende Summe der Autobahngebühr. Zahlung innerhalb von fünf Tagen. Anders als auf europäischen Mautstraßen, braucht hier der Verkehr nicht unterbrochen werden. Kosten belaufen sich auf ca 1,80 bis 3 $. Tunnel sind rahr.
Leben in Neuseeland.
Um in Neuseeland einzuwandern ist stets nicht so einfach. Nur Spezialisten, Könner in bestimmten Fachgebieten sucht das Land. Hierzu gibt es ein Bewertungsshema mit Punkten. Ist man über 40 Jahre alt, sind automatisch schon ein Teil der Punkte verstrichen. Viele Einheimische verlassen nach dem Studium das Land, da die Jobaussichten nicht besonders aussichtsreich sind. Warum Neuseeland nicht so beliebt für Urlauber und „Traveler and Worker“ ist im Vergleich zu Australien lässt sich ganz einfach erklären. Das Wasser erreicht keine gewünschten Badetemperaturen für Urlauber. Der Verdienst bei Arbeiten ist nicht gerade hoch. Der Lebensunterhalt lässt aber so manchen Geldbeutel bluten. Beispiel Essen gehen. Von einem einheimischen Restaurant ausgegangen bestellt man sich ein Essen zwischen 12 bis 18 €. Bestellt man sich in einem gängigem Restaurant hier ein Essen für Erwachsene blecht man zwischen 23 bis 35 $, was umgerechnet 15 bis 23 € entspricht.
Zu den Haupteinnahmequellen zählen chronologisch aufgelistet Landwirtschaft, Holz, Tourismus, Obst.
Spricht man von Städte, sind diese meist nicht sehr groß. Wellington als Hauptstadt vermeldet ca. 200.000 Einwohner.
Für Katrin und mich war Neuseeland eine sehr angenehme Erfahrung und jeder Zeit weiter zu empfehlen. Egal ob Nord- oder Südinsel sollten pro Insel drei Wochen investiert werden. Allein schon weil die Anreise sehr viel Zeit in Anspruck nimmt. Bringt man Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit mit, ist man gerne gesehen. You are welcome. Auch das Aufeinandertreffen verschiedenster Nationen bereitete keine Schwierigkeiten. Sogar die Dame die unser Auto rammte war auf ein Gespräch bereit, wünschte uns alles Gute. Wir haben hier die angenehmsten Erfahrungen im Umgang mit Menschen vorgefunden. Natürlich macht man nicht wegen der Gastfreundschaft Urlaub. Die Gegend ist bezaubernd. Wie öfters im Blog vorkam begeisterte uns die Natur, glasklares hellblaues Wasser, egal an welcher Küste. Wir trafen Österreicher welche nur zum Mountainbiken diese Gegend aufsuchten. Die Strände sehen nicht nur vielversprechen und verlockend auf Fotos im Internet aus, sie sind es auch.
Neuseeland ist ein schönes Fleck Erde und ein Besuch lohnt sich definitiv!
Da zu unserer Reisezeit genau Weihnachtszeit war und uns der Gedanke eines kalenderartigen Aufbaus erst zu spät unsere Gedanken erreichte, schließen wir unsere letzte Türe. Die Türe zum schließen des Blogs.
P.S.: Für die die unsere Gestig mit den vier Fingern nicht verstehen – Die letzte Hausnummer war 25, da hätte das Christkind verschlafen, darum hielten wir vier Finger über die zweite Zahl. Somit heißt es 24. Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünschen die bezaubernste Katrin mit Rainer.






















angekommen wurden wir von unserer Englischlehrerin herzlich empfangen. Sie bestätigte uns neuseeländische Freundlichkeit. Wir sind mit zwei französischen Workern untergebracht. Während diese noch schuften mussten, haben wir gemütlich ausgepackt und uns an unser neues zu Hause gewohnt. Es ist ein sehr modernes Haus. Wir wurden auf einen Kaffee zum kennen lernen eingeladen. Zum Abendessen holte unsere Gastgeberen auch die zwei Franzosen an den Tisch.
unter, was anscheinend entflohen war. Es ist nicht typisch dass hier Schweine auf vier Beinen unterwegs sind 😀



Nachdem wir den Städteführer um 10 Uhr versäumt haben, waren wir auf den 14 Uhr Trip angewiesen. In der Zwischenzeit gingen wir am Strand spazieren und fanden eine reizende Minigolfbahn mit Meerblick.






😀 Ja wir haben Spaß am Flughafen.
Mit der Emirates wurden wir bestens verköstigt.













Für heute genug getextet. Bis morgen Guys.
Sicher angekommen schlenderten wir durch die Stadt, lernten unseren Vermieter kennen und aktualisierten den Blog. Die Wolkendecke am Himmel trübt etwas die Urlaubsstimmung. Wellington wird als auch als „windy“ bezeichnet. Wohl nicht zu viel versprochen. Unsere Wohnung ist sehr schick. Wir sind im 10. Stockwerk von 11 untergebracht.
Nachdem wir ein kurzes Kennenlerngespräch mit unseren neuen Vermieter hatten, brachen wir auf und erkundeten die Stadt. Das Zentrum ist entweder mit modernen Hochhäusern geprägt und in mitten der Blocks schöne gut erhaltene Regierungsgebäude mit Säulen im alten Stil.
Hier öffnen sich die Herzen aller Frauen. Kilometerlange Einkaufsstraßen, an jeder Abzweigung ein Store. Für die Männer hab ich in der Zwischenzeit eine Gogo-Bar ausfindig gemacht 😀 Der heutige Tag war leider nicht so Erlebnisreich, aber ist auch mal voll in Ordnung wenn man einen Tag ruhiger angeht und die ganzen Eindrücke erst einmal sacken lässt.