Resümee

Neuseeland ist ein bewundernswertes Land in vielerlei Hinsichten.

Bevölkerung.

Die Menschen sind sehr angenehm und aufgeschlossen. Auf den Straßen, in der Stadt, egal ob Maori, Kiwi (Einheimische) oder Urlauber die sich angepasst haben – man Grüßt sich auf den Straßen. Hat man Fragen zu Fahrplänen, fragt nach dem Weg – immer hat sich bei der ersten Kontaktaufnahme derjenige höflich bereitgestellt weiter zu helfen. Vor allem in Städten starren sie nicht in den Boden, sondern gehen auffallend gut gelaunt, mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Straßen. Diese Eindrücke teilten wir mit einer Dame. Diese hat eine Europarundreise hinter sich und bestätigte uns diese Eindrücke.
Über Air bnb buchten wir unser Unterkünfte. Auch hier nahmen sich fast alle Zeit um sich zumindest einen Eindruck der Gäste zu verschaffen. Nach einem Begrüßungsgetränk merkte man evtl. eine gemeinsame Wellenlänge, oder auch nicht. Im besten Fall fühlte man sich so wohl, als ob man sich schon längere Zeit kennen würde und nur auf einen Besuch vorbei kam. Negatives zu den Übernachtungsmöglichkeiten. Sauberkeit wird nicht bei allen Groß geschrieben.

Natur.

Man hat den Eindruck als schätzen die Kiwis ihr Land und die Natur. Immerhin gibt es noch Ureinwohner, sogenannte Maori. Diese Leben nicht mehr hinter dem Mond, leben aber mit der Natur in vollen Zügen. Vielleicht achtet man auch besser im Ausland auf gewisse Geschehnisse. Mag sein, die Straßenränder kamen mir aber sauberer vor. In den Wäldern muss man sich als Vorsorgeschutz vor Salzen, Dreck oder Bakterien ein Mittel auf die Schuhsohlen sprühen, damit ihre heilige Natur keinen Schaden nimmt.
Es werden auch nicht überall Straßen vernetzt. Meistens besteht eine Hauptstraße und neben den Straßen eine Einfahrt zu den Farmen. Rundum der Farmen sieht man Land soweit das Auge reicht.
Die Natur ist auf so kleinen Flächen auf Nord-Südinsel so unterschiedlich wie nirgendwo anders auf der Erde. Betrachtet man speziell die Südinsel, findet man hier im Zentrum Skigebiete, an den Küsten Badestrände. Wir reden jedoch von Flächen wie Österreich.

Infrastruktur.

Das Straßennetz ist nicht besonders ausgebaut. Braucht es aber auch nicht. Die Verbindungsstraßen der Städte mitten durch das Land sind für das Verkehrsaufkommen in Ordnung. Tempo 100 km/h gilt auf Landstraßen so auch auf „Highways“. Hier hält sich aber auch jeder daran. Lkw´s stellen oft keine Blockade dar, da diese ebenfalls 100 km/h durch die Gegend fahren. Wer die Augen verdreht mit der Geschwindigkeit: Der Teer ist sehr rau. Man fährt auf mit Teer gebauten Trassen. Dementsprechend ist die Lautstärke. Die Lkw´s sind nicht auf fünf Achsen pro Fahrzeug begrenzt. Neun Achsen sind keine Seltenheit.

Es gibt auch Mautstraßen, meistens bei Tunnelbauten oder neuen Autobahnen. Straßenschilder verweisen auf eine Internetadresse. Dort gibt man sein Kennzeichen ein und sieht die anfallende Summe der Autobahngebühr. Zahlung innerhalb von fünf Tagen. Anders als auf europäischen Mautstraßen, braucht hier der Verkehr nicht unterbrochen werden. Kosten belaufen sich auf ca 1,80 bis 3 $. Tunnel sind rahr.

 

Leben in Neuseeland.


Um in Neuseeland einzuwandern ist stets nicht so einfach. Nur Spezialisten, Könner in bestimmten Fachgebieten sucht das Land. Hierzu gibt es ein Bewertungsshema mit Punkten. Ist man über 40 Jahre alt, sind automatisch schon ein Teil der Punkte verstrichen. Viele Einheimische verlassen nach dem Studium das Land, da die Jobaussichten nicht besonders aussichtsreich sind. Warum Neuseeland nicht so beliebt für Urlauber und „Traveler and Worker“ ist im Vergleich zu Australien lässt sich ganz einfach erklären. Das Wasser erreicht keine gewünschten Badetemperaturen für Urlauber. Der Verdienst bei Arbeiten ist nicht gerade hoch. Der Lebensunterhalt lässt aber so manchen Geldbeutel bluten. Beispiel Essen gehen. Von einem einheimischen Restaurant ausgegangen bestellt man sich ein Essen zwischen 12 bis 18 €. Bestellt man sich in einem gängigem Restaurant hier ein Essen für Erwachsene blecht man zwischen 23 bis 35 $, was umgerechnet 15 bis 23 € entspricht.

Zu den Haupteinnahmequellen zählen chronologisch aufgelistet Landwirtschaft, Holz, Tourismus, Obst.

Spricht man von Städte, sind diese meist nicht sehr groß. Wellington als Hauptstadt vermeldet ca. 200.000 Einwohner.

Für Katrin und mich war Neuseeland eine sehr angenehme Erfahrung und jeder Zeit weiter zu empfehlen. Egal ob  Nord- oder Südinsel sollten pro Insel drei Wochen investiert werden. Allein schon weil die Anreise sehr viel Zeit in Anspruck nimmt. Bringt man  Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit mit, ist man gerne gesehen. You are welcome. Auch das Aufeinandertreffen verschiedenster Nationen bereitete keine Schwierigkeiten. Sogar die Dame die unser Auto rammte war auf ein Gespräch bereit, wünschte uns alles Gute. Wir haben hier die angenehmsten Erfahrungen im Umgang mit Menschen vorgefunden. Natürlich macht man nicht wegen der Gastfreundschaft Urlaub. Die Gegend ist bezaubernd. Wie öfters im Blog vorkam begeisterte uns die Natur, glasklares hellblaues Wasser, egal an welcher Küste. Wir trafen Österreicher welche nur zum Mountainbiken diese Gegend aufsuchten. Die Strände sehen nicht nur vielversprechen und verlockend auf Fotos im Internet aus, sie sind es auch.


Neuseeland ist ein schönes Fleck Erde und ein Besuch lohnt sich definitiv!
Da zu unserer Reisezeit genau Weihnachtszeit war und uns der Gedanke eines kalenderartigen Aufbaus erst zu spät unsere Gedanken erreichte, schließen wir unsere letzte Türe. Die Türe zum schließen des Blogs.

P.S.: Für die die unsere Gestig mit den vier Fingern nicht verstehen – Die letzte Hausnummer war 25, da hätte das Christkind verschlafen, darum hielten wir vier Finger über die zweite Zahl. Somit heißt es 24. Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünschen die bezaubernste Katrin mit Rainer.

Whangarei

18.12.

Heute ließen wir es sehr gemütlich angehen. Wir fuhren wieder zu einem Strand.
Einen kleinen Abstecher machten wir Spätnachmittags zu einen 2000er Berg, der über einen Weg und 1.124 Stufen dazwischen eingebaut nach oben führt.

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Weihnachtsstimmung mal anders.

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19.12.

Drittletzter Tag in Neuseeland. Da das Wetter uns mal wieder einen Streich spielte, mussten wir umswitchen. So besichtigten wir einen Park, kostenfrei aber Natur pur. In einem Buch wurden die Nationen der Gäste vermerkt, wer hier schon alles da gewesen sei. Die meisten Visitors stammen natürlich aus dem Urlauberland Deutschland. Interessant ist immer wieder, wenn man in ein Gespräch verwickelt wird, egal welche Altersgruppe, alle sagen oh Germany, geht man tiefer und redet von Bayern (Bavarian People) sind alle hellauf begeistert und wissen sogar wo es sich genau befindet. Nicht selbstverständlich, ich kenne nicht auf anderen Kontinenten die „Bundesländer“.

Als zweites Ziel peilten wir einen Wasserfall an, der wieder für super Fotos sorgte. Leider erreichte uns hier erneut ein Regenschauer, sodass es nur noch für einen Spaziergang gereicht hat.

Die häufigsten Sätze unserer Vermieter waren „help yourself“ und „feel at home“. „Help yourself“ heißt, wir grillten uns ein herzhaft frisches Rindersteak medium. Ein unglaublicher Geschmack. Beinahe wäre uns der Appetit vergangen als ich eine 3 cm große Kakalake neben der Gasflasche tot gesichtet habe 😀

20.12.

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Für den heutigen Tag buchten wir eine Segeltour.

Um 8 Uhr morgens lautete das Ziel Paihia. Wir peilten eine Insel an, an der nur wenige Urlauber ihre Badetücher ausbreiteten.

Eine äußerst gemütliche Reise durch das Meer, wo wir Pinguine beim planschen beobachten konnten in freier Natur.

 

 

 

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Auf der Rückreise lernten wir näheres von unserem Segler kennen. Er überquerte mehrmals die Weltmeere, meisterte Stürme auf hoher See. Ein Mensch alleine auf dem Meer. Er könnte bestimmte ganze Bücher mit seinen unglaublichen Abenteuer füllen. Von Weitem war eagles nest auf dem Berg zu sehen, welches von Beyonce, Johnny Depp und weiteren Stars angeflogen wird.
http://www.eaglesnest.co.nz/
Eine Übernachtung  liegt bei 15.000$. Nicht gerade ein Schnäppchen.

Vor der Heimreise besichtigten wir noch die „Haruru Falls“, ein kleiner Wasserfall in Paihia.  Unsere letzte Übernachtung in Neuseeland steht bevor.

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21.12.

Letzter Tag in Neuseeland. Ohne jeden Stress sind wir gegen 11 Uhr von der Whangarei losgefahren Richtung Auckland Flughafen. Unterwegs blieben wir noch bei den „Kauri Forest“ stehen. Dieser Baum könnte wohl Geschichten erzählen. Satte 4 m im Durchmesser, 13 m im Umfang. Ein riesen Koloss, unter den man sich förmlich verliert.

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Unser darauffolgender Plan: Essen in Whangapoara und nochmal das Meer genießen. Was man keinen wünscht, einen Unfall, schon gar nicht am Tag des Abflugs. Uns blieb es nicht erspart. Auf dem Weg in die Stadt war sehr viel Verkehr. Stop and go. Als der Verkehrsfluss einige Meter dahin ging, rollten die Autos den Berg hinab. Vor mir bremste ein Auto aprubt ab, somit musste ich ebenso stark in die Pedale treten. Leider war die Frau im hinteren Fahrzeug nicht so aufmerksam. Sie prallte uns voll ins Heck. Der Kofferraumdeckel ließ sich nicht mehr schließen, die Stoßstange war demoliert. Wer den Blog von Beginn an mitverfolgt hat weiß, dass ich über keine Fahrerlaubnis verfüge. Kühlen Kopf bewahren, Nervenstärke zeigen war angesagt. Nach dem Telefonat mit „Jucy Car“ fuhren wir direkt zur Station wo wir das Auto zurück geben konnten. Ein kleiner Krimi, da wir auf der Hinfahrt noch in einen Stau gerieten. Aber hey, wir erreichten unseren Flug und klärten noch alles mit Jucy ab. All das ließ unsere Herzen leicht höher schlagen – Ausland + Unfall + andere Sprache. Zum Glück haben wir großen Wert auf eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung gepocht. Wir müssen nur 74$ Bearbeitungsgebühr bezahlen.

Kein Grund zur Sorge, uns kann man weg schicken. Schließlich braucht man zwischendurch wieder ein wenig Aktion, damit unsere treuen Leser nicht einschlafen 😉

Coromandel

16.12.

Coromandel ist für grandiose Strände bekannt. Ein Muss dort einen Besuch einzuplanen. Auf vielen Postkarten ist eine Felsröhre mit dahinter liegenden Meerblick und Felsen im Wasser zu sehen. All das sahen wir heute live. Natürlich blieb es nicht bei einem Schnappschuss, sondern wir hatten ein ganzes Shooting hinter uns. „Cathedral Cove“ nennt sich die Grenze nördlich zu Hahei.

 

Da noch ein weiterer Strand auf der Tagesordnung stand fuhren wir in zehn Minuten weiter zu dem „Hot Water Beach“. Der Name kommt nicht von irgendwo. Zwischen einer Felswand und dem Meer ist ein ca. 30 m breiter Strand. Dort wenn man einen Spatenstich ansetzt quillt warmes Wasser aus der Erde. Je tiefer man gräbt, je heißer wird es. Für die guten Plätze waren wir etwas zu spät dran. Vor Ort kann man sich kleine Spaten ausleihen, wir haben zumindest den Luxus eines großen Spatens nutzen zu können, da unser Vermieter uns einen mitgegeben hat. Spaten ohne guten Platz ist ähnlich schlecht wie guter Platz ohne gutes Werkzeug. Jedoch fanden wir hier ein sonnigs Plätzchen um unsere Gemüter zu bräunen. Wollen schließlich nicht blass nach Hause kommen und gefragt werden müssen ob es keine Sonne gab.


Ein strahlender Sonnenschein versüßte uns heute den Tag. Sogar für Sport war noch Zeit. Joggen, nebenan den Anblick des Meeres, vor uns ein kleiner Bootshafen für Wohlhabende, eine tolle Route. Mit unserer Wohnung sind wir sehr zufrieden. Es hat sogar einen extra Frühstückraum, unser Schlafzimmer und ein eigenes Badezimmer. Sehr schön.
Katrin hat uns ein kleines Fischrestaurant raus gesucht. Hier ließen wir den Tag ausklingen mit zwei Krebsen auf dem Teller. Einen wollte die Muschel noch verspeisen bevor sie klein bei gab und der andere schwamm in der Soße 😉

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Nächstes Update kommt erst Übermorgen, da wir morgen Abend keinen Zugang zu Wlan haben. Theoretisch fühlt es sich für euch nicht so lange an, da wir schließlich einen halben Tag voraus sind. Wenn ihr den Blog Abends lest merkt ihr gar nichts davon 😉
Wir wollen den morgigen Tag voll ausnutzen. Das nächste Ziel lautet Whangarei. Fahrtzeit beträgt ca. 5 Stunden, die wir aber erst nach dem Abendessen antreten. Was jetzt schon mehr als eine faire Geste von unseren nächsten bzw. letzten Vermietern ist, sie legt uns den Schlüssel, da wir sehr früh Morgens unser Ziel erreichen (ca. 1-5 Uhr). Diese Dame kennt uns noch nicht und wir müssen für diese eher halbe Nacht nichts zahlen. Sie lässt uns mehr oder weniger früher Einchecken, während wir uns eine Übernachtung sparen, was eigentlich unser Plan gewesen ist. Ich denke hier dürfen wir uns eine Scheibe abschneiden. Macht nicht jede/r!
Unsere letzte Etappe. Danach folgt nur noch ein voller Tag Auckland, wo unser Airbus auf uns wartet. Wir sind bis jetzt 1.500 km gefahren. Das entspricht einer Länge von Auckland, fast ganz nördlich der Nordinsel, bis Wellington, wo wir einen Inlandsflug hatten, südlichster Punkt der Nordinsel.

17.12.

Update der letzten zwei Tage. Wieder einmal verhalf uns ein Insidertip zu einer besonderen Sehenswürdigkeit. Es sei einer der schönsten Strände der Welt. Zunächst sind wir zu einer Touristeninfo, welche uns von dem Trip abgeraten hat. Aber so leicht lassen wir uns nicht vom Kurs abbringen 😉 Von den Parkplatz muss man aber erst einen kleinen Spaziergang über Steine, Trampelpfade und Geröll hinter sich bringen. Vormittags war „Flut“, somit mussten wir kleine Meerabzweigungen überbrücken. Heimzu „Ebbe“, da konnten wir den Großteil der Strecke auf den Sandbänken gehen. Man geht ca. 15 Minuten und hat keine Erwartungen, der Wald dich verwuchert, keine Sichtweite nach vorne,  bis man zwischen den Palmblättern das zu sehen bekommt.

Auf diesen schönen Fleck Erde ließ es sich doch ziemlich lange aushalten.
Der Berg war nur schwer zugänglich, da es doch ziemlich steil nach oben ging, aber von dort aus wollten wir einen Schnappschuss tätigen. Bilder sind auf der Kamera.
Nachmittags brachen wir auf Richtung Thames, wo auch schöne wunder der Natur versteckt sein sollten. Dort machten wir aber nur ein Nickerchen und gingen Essen. Gegen 21 Uhr ging die Reise nach Whangarei weiter. Nach ein paar Minuten außerhalb des Ortes sahen wir eine Polizei entgegenkommend in einer 70iger Zone. Als wir aneinander vorbeifuhren sah ich im Rückspiegel wie sie mit Blaulicht wendeten und uns folgten. Fortan fuhren wir zur Seite. Sie blieben hinter uns stehen… Was die wohl von uns wollen. Da ich keinen internationalen Führerschein habe, tauschten wir schnellstens die Plätze bevor der Polizist unser Fahrerfenster erreichte. Wir wurden gemessen. 94 statt 70 km/h. Nachdem er uns einige Fragen gestellt hatte, meinte er nur: „I give you a warning“. Man muss auch manchmal Glück haben 😀 Die ausführliche Geschichte wird nicht öffentlich gestellt 😀
Um 1 Uhr morgens ankommend waren wir dann doch ganz froh noch ein paar Stunden zu nächtigen.
Unsere letzte Anlaufstelle ist voll in Ordnung, sowohl die Wohnung als auch die Vermieterin.
Ein neuer Blogbeitrag ist unter Whangarei zu finden.

Rotorua

 

12.12.

Zwischen Taupo und Rotorua befindet sich der „Waiotaupo“. Natur pur. Jeden Morgen um 10 Uhr startet der „Geyser“. Der „Geyser“ ist ein heißes Quellwasser, das bei einen Wasserspiegel von 3 Meter wie ein Springbrunnen anfängt das Schwefelwasser aus der Erde zu sprudeln. Allerdings wurde dieses Schauspiel mittels Seifen manipuliert 🙂 Jedoch entstanden tolle Bilder.

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Beim dazugehörigen Wanderweg konnte man Wunder Natur genießen. Es gibt 4 verschiedene Farben:
Gelb: Schwefel, Orange: Antimon, Grün: Schwefel und Eisensulfat,  Braun/Schwarz: Eisenoxide, Silber: Silizium

Der Park erstreckt sich auf 18 km². Ein Abschnitt davon ist der Weg auf dem wir uns fort bewegten, alles andere steht unter Naturschutz. Die Bilder mit dem dampfenden Gewässer und den Orangen Rand außen wird oft als Postkartenmotiv verkauft. Unterwegs ist man hier zwischen 3 bis 4 h.
Überall wo Rauch aufsteigt quillt heißes Wasser mit ca. 100° C. Bilder sagen in diesem Fall mehr als 1.000 Worte.


Für unsere Bauern: Das Braune (linkes Bild) sieht aus wie Gülle, riecht so und sind auch noch Metalle inklusive – keine Schwermetalle! Bitte nicht in Deutschland Gülle erhitzen und Eintritt verlangen :D:D:D

Ganz witzig war auch, als Katrin den Selbstauslöser betätigte und weg lief. Ein Gast meinte das piepsen sei eine Bombe und wollte schon fast los starten 😀
P.S.: Die Fotos entstanden am gleichen Tag. Seht euch die Wolkendecken einmal mehr an. Mit Pulli und Übergangsjacke bis hin zu Badehose und T-Shirt war wieder einmal alles dabei.

Um halb 5 durften wir erst in der neuen Unterkunft erscheinen. Als Zwischenlösung entschieden wir uns ans Meer zu fahren in Rotorua und die Postkarten zu schreiben, die unsere Familie bekommen werden – hoffentlich 😀 Fahrtzeit lag bei zwei x 0,5 h.

Sehr angenehm wurden wir wieder einmal im neuen Heim aufgenommen. Wir haben uns so verratscht, so dass wir ziemlich spät zum Essen gekommen sind.
Ganz witzig war bei diesen Gespräch als unsere Gastgeberin die Chinesen erwähnte. Chinesen sehen auf 2,5 Wochen Süd- und Nordinsel. Jeder Eingeborene empfiehlt mindestens 3 Wochen pro Insel.  Maoris und Neuseeländer vertragen sich sehr gut. Es ist ein sehr friedliches Land. Die Leute hier nehmen sich wirklich die Zeit um Euch kennen zu lernen. Natürlich geht es auch um positive Bewertungen für Air bnb.

Für unwissende dieser App eine kleine Erklärung: Air bnb ist eine Plattform, wo man Privatleute sucht die ein Zimmer oder eine Art kleine, frei zugängliche Wohnung findet und deren Eigenheim, z. B. Wohnzimmer, Küche etc. wie eine gemietete Wohnung frei verwenden darf. Je nachdem bieten manche ein eigenes Bad noch dazu an, andere verfügen über keine zweite Sanitäreinrichtung und man benutzt diese vom Vermieter mit. Grundsätzlich wohnt man mit diesen Menschen unter einen Dach. Beiderseits können Bewertungen abgegeben werden, was bisher auch jeder genutzt hat. So kann vor bösen Überraschungen für beide Parteien vorgesorgt werden. Ein sicheres Gefühl meiner Meinung nach.  Hat man ein mögliches Ziel einer Unterkunft gefunden stellt man eine Buchungsanfrage. Bis jetzt erhielten wir innerhalb weniger Minuten oder Stunden eine Antwort. Bei der letzten Unterkunft stellten wir eine Anfrage um 22 Uhr für den nächsten Tag. Erfolgreich! Nicht zu verwechseln mit nur bnb! Bei bnb besitzt jeder seine eigene Homepage. Vergleichbar mit Deutschland bei Appartements.  Keine Plattform!
Ich hoffe die Reisetipps sind erwünscht und langweilen den Blog nicht.
Mit Air bnb kämpfen wir uns mit der Wohnungssuche durch, die Events bereiten wir immer einen Tag im voraus vor. Insidertipps noch dazu und der Tag plant sich von selbst. Zu guter Letzt ein Christbaum etwas anderer Art.
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Bis moin

13.12.

Der heutige Tag verlief sehr entspannt. Unser erster richtiger Badetag. Urlaubswetter was man sich nur wünschen kann. Wenn man sonst von einer Erfrischung im Meer redet ist der Pazifik eher eine Unterkühlung. Im Reiseführer heißt es auch bei Höchsttemperaturen erreicht der Ozean maximal 18°C. Wer sich nichts darunter vorstellen kann ein leichter Vergleich-jeder kennt das Kalt-Warmbecken einer Therme. Das kalte Becken hat meistens 17-18°C. Männer wissen wenn es heißt es ist soo /              / kalt 😀
Am weißen Sandstrand übte Katrin für ihren Gardeauftritt. Ein herrliches Ambiente mit dem Meer im Hintergrund.

 

 

Da es heute nichts aktionsreiches zu erzählen gibt ein paar nützliche Infos:

Schon gewusst?

Steckdosen: Hier gibt es dreipolige Flachstecker 230 V Wechselstrom, also braucht ihr einen Adapter. Genau den gleichen könnt ihr auch für eine Australienreise verwenden.

Autoführerschein: Für Neuseeland muss man einen internationalen Führerschein beantragen. Erhältlich im Landratsamt.

Linksverkehr: Bei Kreuzungen vor dem losfahren stets nach rechts sehen!! Sehr ungewohnt, aber von hier kommt der Verkehr.

WiFi: Um öffentliches Wlan zu nutzen, muss man unter anderem die Reisepassnummer angeben.

Events: Der Tripadvisor hat sich mittlerweile besser durchgesetzt als Holiday Check. Wir machten bislang gute Erfahrungen damit, besser gesagt noch nie schlechte. Die App gibts Auskunft zu Hotels aber auch für Restaurants und Aktivitäten für die wir es hauptsächlich nutzen.

Geld: Reisen ohne Kreditkarte ist nicht empfehlenswert.

Trinkgelder: Trinkgelder sind hier nicht üblich. Als Sparfuchs weiß man das natürlich 😀

Unterwegs: Für den Fußweg haben uns GPS-Apps sehr weitergeholfen. Sie braucht kein Internet-funktioniert nur mit GPS und das hat man überall.
Für die Fahrstrecken ohne mobiles Internet? Während wir Internet hatten haben wir die Fahrstrecke evtl. mit Zwischenzielen vorher geladen (auch Offline laden möglich, dann wird das Ziel intern gespeichert und dann kann es ohne Internet aufgerufen werden). Schließt man die App nicht, navigiert auch Google Maps weiter.

14.12.

Nach gutem Wetter folgt? Richtig, nicht Sonnenschein 😀 Für heute stand Hobbiton auf dem Programm.

 

 

Richtige Fans reisen nur wegen diesen künstlich geschaffenen Ort nach Neuseeland, haben wir uns zumindest sagen lassen. Hier fühlt man sich wie in einen Märchen mittendrin. In einen Vertrag festgehalten hieß es nach „Herr der Ringe“ es muss alles in den Urzustand versetzt werden. Als Drehort für „Hobbit“ waren Peter Jackson und sein Team mit einem Helikopter unterwegs und wurden auf diese bezaubernde Range aufmerksam. Sie kontaktierten den Farmer. Dieser forderte sie auf sich später zu melden, da ein Rugbyspiel im Fernsehen zu sehen war. Rugby hat den Stellenwert für Neuseeländer wie Fußball in Europa. Aber sie fanden eine Abmachung. Sechs Jahre wurde die Hobbitonstadt erbaut für 12 Drehtage. Ein künstlicher Baum wurde geschaffen. Am Drehtag viel Peter Jackson auf, dass durch die Sonneneinstrahlung die Blätter leicht ausgebleicht sind. Am selben Tag wurden die ca. 200.000 Blätter noch nachbearbeitet, dass heißt per Hand die Farbe aufgefrischt. 49 Guys sind hier unterwegs, jeweils mit einen vollen Bus. Im Dragon gab es vier verschiedene Biersorten, welche sonst nirgends zu erwerben sind. Für Abschnitte in der langen Version (wo Kinder vom Baum Äpfel pflücken) wurde sehr viel Zeit investiert – im Film für drei Sekunden zu sehen. Peter Jackson wollt alle Schauspieler zum Bier trinken animieren. Allerdings sollte aber Jede/r noch bereit sein zu arbeiten und auch den darauf folgenden Tag. So entschloss er sich Bier aus Hamilton mit weniger Prozent brauen zu lassen. Auf den Hügel dürfen nun ca. 1.250 Schafe wieder grasen. Während der Dreharbeiten wurden sie ausgesiedelt.

 

Am Montag buchten wir über einen Drittanbieter eine Raftingtour. Leider waren die Rafter nicht in der Lage uns einen Termin in zwei Tagen zu geben, bald wäre es am dritten Tag auch noch gescheitert, obwohl wir persönlich mit ihnen geredet haben und zwei Telefonate geführt hatten. Jetzt boten sie uns einen Termin morgen Nachmittag an, obwohl abgemacht war vormittags. Folgen für uns:  Eine Nacht länger in Rotorua, raus aus der alten Wohnung, rein in die Neue im selben Ort und für ein Tag kürzer Zeit für Coromandel. Alles kann nicht glatt laufen, aber wir sind ja flexibel 😉

15.12.

Letzter Tag in Rotorua, ehe wir die Autoreise nach Coromandel angehen. Unser Eintagesunterkunft war nicht der absolute Burner. Am nahegelegenen Redwood gab es die Möglichkeit einen 3,6 km langen Walk zu durchwandern. So ein Morgenspaziergang kann nicht schaden. Besonders für Redwood sind die dicken, alten Bäume. Einer der Gesichteten war besonders stämmig im Durchmesser. Vier ausgestreckte Arme hätten womöglich immer noch nicht gereicht um den Baum zu umarmen.

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Der Skylinepark lächelte uns gestern schon am vorbeifahren an. So entschlossen wir uns als Zwischenlösung vor dem Rafting dort hin zu fahren. Der Skylinepark bietet verschiedene Aktivitäten. Von Skyswing (Kugel die nach oben befördert und losgelassen wird) über Wanderwege, Luge (Abfahrt in einem Bob), Zipline, bis hin zu Mountainbiken. Wir nutzten den Luge. Hierfür gab es drei Abfahrtsmöglichkeiten. Katrin und ich hatten großen fun dabei die Pisten runter ins Tal zu düsen.


Endlich war Rafting angesagt. Vier Reiseleiter machten sich auf die Reise zum Fluss. In drei Boote aufgeteilt strömten wir die Kanäle abwärts. in einem Boot saßen je zwei Reiseleiter mit Kamera. Wir waren im „coolen“ Boot mit den Engländern und Australiern. In dem anderen Boot waren ausschließlich Chinesen. Ein sehr aktionsreiches Ereignis. In einen Wasserfall ging es doch 7 msteil abwärts, was sich etwas heavy anfühlte. Ganz witzig war eine Singleaustralierin, welche unser Reiseleiter mit einem anderen Reiseleiter verkuppeln wollte. Wir sind uns nicht sicher ob sie sich nicht wirklich daten 😀 War natürlich für uns eine riesen Belustigung als er sie fast die ganze Fahrt aufgezogen hat. Zum Schluss durften sich abwechselnd immer zwei an die Front des Schlauchboots setzten, während alle anderen zurück zum „kleinen“ Wasserfall paddelten. Wenn der Punkt überschritten war an dem die Strömung uns davon riss, zog der Sog des Wassers zum Wasserfall und die Vorderen Insassen bekamen eine volle Wasserladung ab, während von vorne ein Reiseleiter Fotos schoss. Ein tolles Erlebnis. Mittlerweile war es 17 Uhr und wir brachen zur Weiterreise auf. Gut angekommen nach einer dreistündigen sehr kurvigen Fahrt schreibe ich nun unseren Blog, damit ihr wieder was zu lesen habt 😀 Morgen geht es im Register „Coromandel“ weiter.

Taupo

10.12.

Liebe Grüße aus dem weit entfernten Napier. Wir nahmen Abschied von einen sehr freundlichen und harmonischen Ehepaar. Es war ein eher harter Abschied, blöd wie es klingen mag in so kurzer Zeit. Sie hinterliesen und eine herzzerreisende Nachricht auf „air bnb“:
„It was a pleasure to have Kate and Rainer staying with us. We enfoyed their Company and they are welcome to stay with us again anytime. Great guests!“
Zum Verständnis zu air bnb: Wenn ein Vermieter dich beurteilt bekommt man eine Nachricht auf sein Handy. Du kannst sie jedoch nicht lesen bevor du nicht eine Bewertung abgegeben hast. Der Zweck ist jener, dass man unvoreingenommen seine Beurteilung abgibt.
Den Vormittag nutzten wir noch für einen Shoppingwalk durch die schönen Gassen.

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Aus einem Look Out nicht weit von der Stadt entfernt machten wir diese Aufnahmen.

Heute Mittag – Abends holte uns ein grauenhaftes Wetter ein. Wir buchten eine 3 stündige Kayak Tour zu diesen in Stein gemeißelten Maori.

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Dieser Maori ist ein Touristenanziehungspunkt. Die Anbieter dieser Touren lassen es sich preislich deutlich anmerken. Fail dieser Geschichte ist nur – die „Maori-Steinsymbole“ gibt es erst seit 40 Jahren. Sprich es ist kein „Weltkulturerbe“, sondern wurde geschaffen um Touristen an den Lake Taupo zu führen.

Auf dem nächsten Bild zeigt die Felsformation einen am Rücken liegenden Menschen. Muss ein Bayer sein, weil der große Hügel der Bierbauch ist 😀

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Wir sind für diesen Trip geteilter Meinung was Preis/Leistung betrifft. Unserer Meinung nach war es nur für dieses eine „Seeing“ zu viel (60 € pro Person). Auf der Rückfahrt kamen wir dem Regen nicht aus. Da wir „Cheater“ sind ließen wir uns von der am Heck angebrachten Mini Schiffschraube chartern 😀

In der imag1400 angekommen wurden wir von unserer Englischlehrerin herzlich empfangen. Sie bestätigte uns neuseeländische Freundlichkeit. Wir sind mit zwei französischen Workern untergebracht. Während diese noch schuften mussten, haben wir gemütlich ausgepackt und uns an unser neues zu Hause gewohnt. Es ist ein sehr modernes Haus. Wir wurden auf einen Kaffee zum kennen lernen eingeladen. Zum Abendessen holte unsere Gastgeberen auch die zwei Franzosen an den Tisch.
Ausklingen ließen wir den heutigen Abend mit einen Spaziergang am Fluss, wo uns einiges in Sachen Unternehmungen erklärte wurde. Während des Walks kam uns ein freilaufendes imag1376 unter, was anscheinend entflohen war. Es ist nicht typisch dass hier Schweine auf vier Beinen unterwegs sind 😀
So far, we’ll plan our trip for tomorrow. Have a nice day.

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11.12.

Am sinnvollsten wäre heute gewesen man packt von der Winterjacke bis zur Badehose einfach alles ein.
Alle 2 Stunden öffnen die Schleusen eines Damms um weiter unten der Stromerzeugung zu dienen. Pünktlich um 10 Uhr genossen wir den Weg des Wassers abwärts wo die Szene mit den Fässern im Fluss vom Film „Hobbit“ gedreht wurde.

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Kurzerhand fuhren wir zu einer nahe gelegenen Glasbläserfabrik weiter. Ein Ereignis was man zu Hause auch machen kann, aber es war schön diesen kurzen Abstecher gewagt zu haben.


Weiter ging es mit den Carters of the Moon. Ein einstündiger Spaziergang heißt es laut Beschreibung. Wie der Name schon sagt sieht es aus wie auf einer Mondlandschaft. Überall quillt Schwefelrauch aus der Erde. Der Boden ist lauwarm. Dieses Schwefelwasser wird wie in der Heimat für Thermen verwendet. Ungefähr bei der Hälfte des Rundgangs fing es wie aus Eimern an zu Regnen. Wir nahmen es mit Humor, schließlich wollen wir uns den Urlaub nicht vermiesen lassen. Was aber langsam nervt, weil es windig ist wie im Oktober in Deutschland.

 

Weiter geht es zu einen Wasserfall, an dem pro Sekunde 200.000 Liter Wasser von einen 15 Meter breiten in einen 100 Meter breiten Fluss prasseln. Dementsprechend ist die Strömung in den engen Steinkanal.

 

Man meint der Tag sei schon um von den vielen Sehenswürdigkeiten, aber diese waren alle entlang einer Hauptstraße in 5 km Umkreis.
Einziges Tagesziel was noch vor uns lag war ein heißes Thermalwasser, was wie ein Bach entlang in einen Gebirgsfluss mündet. Da der Tag noch jung war und es nur 5 km von unserer Wohnung entfernt lag, entschlossen wir uns unsere Fitness zu erhalten. Kurz gesagt wir liefen dort hin. Im Rucksack packten wir unsere Badesachen ein und los ging es.

Katrin hielt tapfer durch, heimzu ebenso, obwohl die Beine nach 10 km und doch einen langen Tag irgendwann schwer wurden.

 

 

 

Von Wellington nach Napier

08.12.

Der erste neuseeländische Regen hat uns heute erreicht. Wenig beeindruckend, da wir sowieso eine vierstündige Autofahrt von Wellington, südlich von der North Island, nach Napier vor uns hatten. Zur Info für künftig Reisende: Achtet darauf einen internationalen Führerschein beim heimischen Landratsamt zu beantragen und eine Kreditkarte zu besitzen. Inhaber des Führerscheins und der Kreditkarte sollten die gleiche Person sein 🙂 Und los ging es mit dem bärigen Nissan mit Automatik und Linksverkehr. Die erste Kreuzung wäre fast das Ende unserer Reise gewesen!!!!

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Dieses Land wirkt sehr naturverbunden. Auffallend saubere Straßenränder, eine Hauptstraße, rundum nur Land. Grünland mit Schafen, Kühen, teils Pferden, soweit das Auge reicht. Keine Kreuzungen, Abbiegemöglichkeiten und falls doch, dann nur zu Farmen. Zeitweise fährt man an steilen Abgründen entlang. Genau dort wo die Straßen am engsten sind, sind auch die Abgründe. Je mehr man sich der Stadt nähert, je mehr Weinanbaugebiete gibt es.

Napier gilt als eines der schönsten Art-deco-Städte der Welt. Genau deswegen ist es für viele Touristen ein Anziehungspunkt. Leider mit einen traurigen Hintergrund. Ein Erdbeben tobte über zwei Städte, alles wurde verwüstet. Architekten planten die Stadt und so entstand ein sehenswertes Kunstwerk an verschiedenen Häusern.
Die Auffahrt zur neuen Nachtstädte ist beängstigend. So eng und steil. Jedoch können wir hier einen Traumausblick aufs Meer genießen.

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Unsere Vermieter sind bislang die Nettesten. Nach einen Steinacher Willkommensbier und einer sehr netten Unterhaltung, einen schönen Zimmer mit eigenen Bad, fühlt man sich wie zu Hause. Hier ist es auch sehr sauber und das Haus hat eine riesen Terrasse, wo Katrin platz hatte ihre Gardetänze zu üben. Durch die Wolkendecke kommen die Bilder teils nicht so rüber wie beschrieben, aber es ist herrlich hier.

Dieser Inder war in der Stadt und wir haben ihn über Tripadvisor gefunden. Tripadvisor hat nicht zu viel versprochen! Einfach nur sehr lecker!

 

 

09.12.

Tag 6 in Neuseeland. Ich zeige euch anhand der Fotos was sich in 2 h am Wetter hier ändern kann.

 

Demnach änderte sich auch unsere Stimmung. 20161209_103055Nachdem wir den Städteführer um 10 Uhr versäumt haben, waren wir auf den 14 Uhr Trip angewiesen. In der Zwischenzeit gingen wir am Strand spazieren und fanden eine reizende Minigolfbahn mit Meerblick.
Natürlich nutzten wir die eine Stunde Freizeit was noch übrig war um die Geschäfte näher zu erkunden. Wir sind ein leicht verpeiltes Paar, was uns wahrscheinlich so zuckersüß macht 😉 Unsere Zeitplanung verschiebt sich zwar immer um diverse Minuten oder auch Stunden, wobei wir unser Tagesziel stets erreichen.

Diese Innenstadt ist eine der schönsten, die ich je zu Gesicht bekommen habe.  Die Straßen sind sehr gepflegt, die Häuser alle wie frisch gestrichen. Man hat das Gefühl als währe man in einen Filmstudio. Aber es ist Realität. Es zeichnet sich wie ein kleiner Traum ab. Was uns eher kostbare Zeit raubte war der Reiseführer. Erschwerend kam natürlich hinzu,  dass der Reiseführer ein sehr undeutliches Englisch sprach und es nur um eine Geschichte/Ereignis ging und es ziemlich in die Länge gezogen wurde.

Unser Vermieter hat uns heute morgen Sehenswertes in der Umgebung Napiers auf einer Karte eingekringelt. Solche Insidertips nehmen wir natürlich dankend an. Also fuhren wir zu den Mountains von Havelock North. Wir fanden genau die Straße die eingezeichnet war, doch wir sind Abenteuerlustig und fuhren in eine abgesperrte Privatzone, in der eine Villa nach der anderen am Berg klebte. Uns wurde zwar etwas mulmig als die Teerstraße endete und wir im Kies fortfuhren, jedoch nutzen wir den höchsten Punkt des Berges um ein Fotoshooting im Sonnenuntergang zu schießen. Zwischen den Ästen scheint die Sonne ein letztes mal nachdem sie sich hinter den Berg versteckt.

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Gestern auf der Rückreise zu unserer Unterkunft fuhr ein BMW M4 GTS vor uns her. Für alle bei denen sich die Beigeisterung in Grenzen hält gibt’s eine Erklärung. Es handelt sich um eine getunte Version eines normalen M4 mit 500 PS mit 700 Exemplaren weltweit.

 

Auckland und Wellington

Hallo ihr lieben Urlaubsgönner, lieber Bernd.

Heute treten Katrin img_0086 und Ich 20161202_113204 unsere gemeinsame Reise nach Neuseeland an. Anders als bei der letzten Reise legten wir Wert auf Pünktlichkeit, Nüchternheit als auch Sicherheit. Man wird ja schließlich Erwachsen 😀

Hier steht unsere kleine A380 20161202_130953mit der wir um 14:30 Uhr Ortszeit von München nach Dubai durchstarten.

 

 

Um Geheimratsecken zu verdecken, muss man schon mal Hündchen spielen snapchat-854197844😀 Ja wir haben Spaß am Flughafen.

 

 

 

IMAG1033.jpgMit der Emirates wurden wir bestens verköstigt.

 Um 23:15 Uhr Ortszeit sind wir nun in Dubai angekommen. Euch zu Hause sind wir 3 h voraus, wie immer 😉

Der M&M in Dubai teilt sogar Kaffee. 20161202_210806 Weil hier keine Kosten gescheut werden kann man natürlich bei jedem Durchgang eine Rolex Uhr an die Decke anbringen. 20161202_211051.jpgEuch einen gute Nacht, wir speisen vorerst weiter. Der dunkle Bereich ist Nacht, der helle Tag. Wir flogen von Dubai nach Melbourne genau an der Grenze auf der Tagseite, was wir aber nicht mitbekommen haben, da wir unsere Luken abdunkeln mussten. Ca. eine Stunde vor der Landung wurden die Luken geöffnet und es hellte sich auf. Wir flogen binnen weniger Minuten vom Tag in die Nacht.  

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P.S.: Wundert Ihr Euch warum ich Bernd bei der Anrede hervorhebe? Er hat mich „Angestupst“  diesen Blog zu verfassen.

 Inzwischen sind wir in Auckland angekommen um 05:15 Uhr Ortszeit. Zeitverschiebung sind mittlerweile genau 12 h. Bis auf Bernd schlafen wohl noch alle 😉 Mit den Skybus gelangen wir vom Airport in die Nähe unserer Unterkunft. Da wir Sparfuchse sind, gingen wir mit vollem Gepäck 2,5 km von der Haltestelle zu Fuß zu unserer Wohnung.20161203_193152

Da der Tag erst angebrochen war, entschieden wir uns für eine Fährentour nach Waiheke Island. Es ist hier etwas windig, aber wie man später auf den Fotos sieht hat die Sonne wohl doch eine gewisse Durchschlagskraft 😀 Meine Nase ist ein einziger Eiterfleck, total aufgebrannt, Katrin sieht aus wie eine von vorn gereifte Tomate und hinten eine ausgebleichte Kiwi. Ich Spam mal den Blog mit ein paar Fotos voll und lass die statt Worte sprechen. 20161204_120037.jpg20161204_181228.jpg

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20161204_13373720161204_14304720161204_12113320161204_11335020161204_113334Wir schreiben den 05.12. Eine 10 Stündige Nacht war erforderlich um den Jetlag, der uns gestern Spätnachmittag einholte entgegen zu wirken. Laut unseren Vermieter können wir uns für ein Frühstück alles entnehmen was esssbar sei. Wer mich länger kennt und meinen Vorrat an Lebensmittel kannte (in meiner Singlewohnung) weiß was es heißt, wenn man nicht beraubt werden kann. Ähnlich wie hier in der Wohnung. Toast mit Erdnussbutter oder Honig. Wir dürfen uns auch als Heißgetränk Tee und Kaffee zubereiten – Kaffee und Kaffeemaschine unauffindbar. Das wars dann wohl mit einem ausgiebigen Frühstück.

Anders als in Deutschland sind die Menschen hier sehr aufgeschlossen, freundlich und sehr hilfsbereit. Egal ob man nach dem Weg fragt, oder um ein Foto bittet. Man wird von verschiedensten Menschen auf der Straße angesprochen. Selbst wenn man ein Fragezeichen im Gesicht stehen hat helfen sie einen weiter. Bislang eine sehr angenehme Erfahrung.

Das Sealife Aquaruim sollte man laut Reiseführer unbedingt gesehen haben.

Für alle die es nicht wussten: Es gibt die sogenannte Uber App. Man meldet sich an, muss Kreditkarten-und Mobiltelefonnummer angeben. Vorteil für diese Taxi App ist, man muss nicht die teuren Taxis nehmen, sondern nimmt private Taxen. Ein Klick auf den Button genügt und in Kürze steht das Taxi vor der Tür. Abgebucht wird es von der Kreditkarte ohne Schwierigkeiten zu bereiten.

Genug dazu. Wir sind also mit „Uber“ in die Stadt, danach mit dem Shuttle zur gewünschten Sehenswürdigkeit, im Preis inbegriffen. Ein hammer Erlebnis. Mal schwimmt ein Hai über den Kopf hinweg, oder eine aggressive Schildkröte frisst Fische an. Seepferdchen haben wir bislang auch noch nie live gesehen. Die schönen Bilder haben wir auf der Kamera, leider vergaßen wir das Datenkabel. Ein paar Handyfotos sollen dennoch Anreiz geben. IMAG1082.jpg

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In mitten der City gibt es in Auckland einen wunderschönen Botanischen Garten. Natur pur. Fotos werden nachgeliefert.

Da wir noch nicht genug haben, besuchen wir noch den Skytower. Das Wahrzeichen der Stadt in verschiedenen Farben, je nach Anlass. Der Turm dient für verschiedene Zwecke. Über 100 Radiosender sind dort angebracht, ein Kaffee in über 300 m Höhe und einen Stock höher noch eine Aussichtsplattform. Wer schwindelfrei ist kann an der Außenwand auf einen Gitter eine Runde drehen, oder einen Bungeesprung wagen. Innerhalb von 5 Minuten ging die Sonne unter – wir haben die Dämmerung bis zum Untergang auf der Kamera festgehalten.

20161205_202210.jpg Für heute genug getextet. Bis morgen Guys.

06.12. Nebenbei bemerkt sind Katrin und ich heute 35 Monate ein Paar ❤

Nach einen kräftigen Frühstück 😀 treten wir heute unseren einzigen Inlandsflug zu Neuseelands Hauptstadt – Wellington an.

Auf dem Weg zum Flughafen lernten wir wieder drei Personen kennen. Zwei Österreicher und einen Einheimischen. Der eine Österreicher erkannte uns als Deutsche, weil wir einen „Fischkopf“ auf den Hals tragen.  Hehe. Typisch Österreicher – denen mangelt es nicht an Humor und Fantasie.

Interessant was diese zu erzählen hatte. Wenn mein Englisch noch besser wäre könnte man so viele Menschen kennen lernen, unglaublich. Gerade sind wir über den Wolken. Natur pur, Wolken wie Watte.

20161206_140158Sicher angekommen schlenderten wir durch die Stadt, lernten unseren Vermieter kennen und aktualisierten den Blog. Die Wolkendecke am Himmel trübt etwas die Urlaubsstimmung. Wellington wird als auch als „windy“ bezeichnet. Wohl nicht zu viel versprochen. Unsere Wohnung ist sehr schick. Wir sind im 10. Stockwerk von 11 untergebracht.20161207_152238 Nachdem wir ein kurzes Kennenlerngespräch mit unseren neuen Vermieter hatten, brachen wir auf und erkundeten die Stadt. Das Zentrum ist entweder mit modernen Hochhäusern geprägt und in mitten der Blocks schöne gut erhaltene Regierungsgebäude mit Säulen im alten Stil.

20161206_203804Hier öffnen sich die Herzen aller Frauen. Kilometerlange Einkaufsstraßen, an jeder Abzweigung ein Store. Für die Männer hab ich in der Zwischenzeit eine Gogo-Bar ausfindig gemacht 😀  Der heutige Tag war leider nicht so Erlebnisreich, aber ist auch mal voll in Ordnung wenn man einen Tag ruhiger angeht und die ganzen Eindrücke erst einmal sacken lässt.

 

 

 

 

07.12. Der letzte Tag in Wellington dient dazu die kulturellen Gegebenheiten zu erkunden. Typisch für Touristen ist natürlich ein Zoobesuch. Neben Affen, die sich nicht nur im Zoo rum treiben, bekamen wir auch Tiger, Giraffen, Löwen und Bären zu Gesicht. Kangaroos jumpen unter den Besuchern umher.

Anschließend besuchten wir das Te Papa Tongarewa. Dies ist ein Museum, in dem die  Architektur, Kultur Neuseelands auf 4 Stöcken verteilt dargestellt wird. Ein sehenswertes Museum, in dem die Neuseeländer ihre Geschichte des Landes teilen wollen.

 

Es scheint sehr viel Herzblut und Stolz mit eingearbeitet zu sein. Von außen auch nicht leicht zu übersehen. Zum Abschluss des heutigen Tages fuhren wir mit den Cable Car zu den Botanischen Garten.

Das Cable Car ist ein Zug, bzw. ein Wagon, der über einen Seilzug auf Schienen eine Steigung von ca. 14 % bewältigt. Morgen brechen wir mit dem Auto auf und sind nicht mehr an öffentliche Verkehrsmittel gebunden. Ich hoffe unser Blog gefällt euch. An alle treuen Leser ein Dankeschön. Morgen werden wir einen neuen Reiter anbringen und somit Auckland/Wellington, die ersten 4 Tage, abschließen.