Von Wellington nach Napier

08.12.

Der erste neuseeländische Regen hat uns heute erreicht. Wenig beeindruckend, da wir sowieso eine vierstündige Autofahrt von Wellington, südlich von der North Island, nach Napier vor uns hatten. Zur Info für künftig Reisende: Achtet darauf einen internationalen Führerschein beim heimischen Landratsamt zu beantragen und eine Kreditkarte zu besitzen. Inhaber des Führerscheins und der Kreditkarte sollten die gleiche Person sein 🙂 Und los ging es mit dem bärigen Nissan mit Automatik und Linksverkehr. Die erste Kreuzung wäre fast das Ende unserer Reise gewesen!!!!

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Dieses Land wirkt sehr naturverbunden. Auffallend saubere Straßenränder, eine Hauptstraße, rundum nur Land. Grünland mit Schafen, Kühen, teils Pferden, soweit das Auge reicht. Keine Kreuzungen, Abbiegemöglichkeiten und falls doch, dann nur zu Farmen. Zeitweise fährt man an steilen Abgründen entlang. Genau dort wo die Straßen am engsten sind, sind auch die Abgründe. Je mehr man sich der Stadt nähert, je mehr Weinanbaugebiete gibt es.

Napier gilt als eines der schönsten Art-deco-Städte der Welt. Genau deswegen ist es für viele Touristen ein Anziehungspunkt. Leider mit einen traurigen Hintergrund. Ein Erdbeben tobte über zwei Städte, alles wurde verwüstet. Architekten planten die Stadt und so entstand ein sehenswertes Kunstwerk an verschiedenen Häusern.
Die Auffahrt zur neuen Nachtstädte ist beängstigend. So eng und steil. Jedoch können wir hier einen Traumausblick aufs Meer genießen.

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Unsere Vermieter sind bislang die Nettesten. Nach einen Steinacher Willkommensbier und einer sehr netten Unterhaltung, einen schönen Zimmer mit eigenen Bad, fühlt man sich wie zu Hause. Hier ist es auch sehr sauber und das Haus hat eine riesen Terrasse, wo Katrin platz hatte ihre Gardetänze zu üben. Durch die Wolkendecke kommen die Bilder teils nicht so rüber wie beschrieben, aber es ist herrlich hier.

Dieser Inder war in der Stadt und wir haben ihn über Tripadvisor gefunden. Tripadvisor hat nicht zu viel versprochen! Einfach nur sehr lecker!

 

 

09.12.

Tag 6 in Neuseeland. Ich zeige euch anhand der Fotos was sich in 2 h am Wetter hier ändern kann.

 

Demnach änderte sich auch unsere Stimmung. 20161209_103055Nachdem wir den Städteführer um 10 Uhr versäumt haben, waren wir auf den 14 Uhr Trip angewiesen. In der Zwischenzeit gingen wir am Strand spazieren und fanden eine reizende Minigolfbahn mit Meerblick.
Natürlich nutzten wir die eine Stunde Freizeit was noch übrig war um die Geschäfte näher zu erkunden. Wir sind ein leicht verpeiltes Paar, was uns wahrscheinlich so zuckersüß macht 😉 Unsere Zeitplanung verschiebt sich zwar immer um diverse Minuten oder auch Stunden, wobei wir unser Tagesziel stets erreichen.

Diese Innenstadt ist eine der schönsten, die ich je zu Gesicht bekommen habe.  Die Straßen sind sehr gepflegt, die Häuser alle wie frisch gestrichen. Man hat das Gefühl als währe man in einen Filmstudio. Aber es ist Realität. Es zeichnet sich wie ein kleiner Traum ab. Was uns eher kostbare Zeit raubte war der Reiseführer. Erschwerend kam natürlich hinzu,  dass der Reiseführer ein sehr undeutliches Englisch sprach und es nur um eine Geschichte/Ereignis ging und es ziemlich in die Länge gezogen wurde.

Unser Vermieter hat uns heute morgen Sehenswertes in der Umgebung Napiers auf einer Karte eingekringelt. Solche Insidertips nehmen wir natürlich dankend an. Also fuhren wir zu den Mountains von Havelock North. Wir fanden genau die Straße die eingezeichnet war, doch wir sind Abenteuerlustig und fuhren in eine abgesperrte Privatzone, in der eine Villa nach der anderen am Berg klebte. Uns wurde zwar etwas mulmig als die Teerstraße endete und wir im Kies fortfuhren, jedoch nutzen wir den höchsten Punkt des Berges um ein Fotoshooting im Sonnenuntergang zu schießen. Zwischen den Ästen scheint die Sonne ein letztes mal nachdem sie sich hinter den Berg versteckt.

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Gestern auf der Rückreise zu unserer Unterkunft fuhr ein BMW M4 GTS vor uns her. Für alle bei denen sich die Beigeisterung in Grenzen hält gibt’s eine Erklärung. Es handelt sich um eine getunte Version eines normalen M4 mit 500 PS mit 700 Exemplaren weltweit.

 

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