10.12.
Liebe Grüße aus dem weit entfernten Napier. Wir nahmen Abschied von einen sehr freundlichen und harmonischen Ehepaar. Es war ein eher harter Abschied, blöd wie es klingen mag in so kurzer Zeit. Sie hinterliesen und eine herzzerreisende Nachricht auf „air bnb“:
„It was a pleasure to have Kate and Rainer staying with us. We enfoyed their Company and they are welcome to stay with us again anytime. Great guests!“
Zum Verständnis zu air bnb: Wenn ein Vermieter dich beurteilt bekommt man eine Nachricht auf sein Handy. Du kannst sie jedoch nicht lesen bevor du nicht eine Bewertung abgegeben hast. Der Zweck ist jener, dass man unvoreingenommen seine Beurteilung abgibt.
Den Vormittag nutzten wir noch für einen Shoppingwalk durch die schönen Gassen.

Aus einem Look Out nicht weit von der Stadt entfernt machten wir diese Aufnahmen.
Heute Mittag – Abends holte uns ein grauenhaftes Wetter ein. Wir buchten eine 3 stündige Kayak Tour zu diesen in Stein gemeißelten Maori.

Dieser Maori ist ein Touristenanziehungspunkt. Die Anbieter dieser Touren lassen es sich preislich deutlich anmerken. Fail dieser Geschichte ist nur – die „Maori-Steinsymbole“ gibt es erst seit 40 Jahren. Sprich es ist kein „Weltkulturerbe“, sondern wurde geschaffen um Touristen an den Lake Taupo zu führen.
Auf dem nächsten Bild zeigt die Felsformation einen am Rücken liegenden Menschen. Muss ein Bayer sein, weil der große Hügel der Bierbauch ist 😀

Wir sind für diesen Trip geteilter Meinung was Preis/Leistung betrifft. Unserer Meinung nach war es nur für dieses eine „Seeing“ zu viel (60 € pro Person). Auf der Rückfahrt kamen wir dem Regen nicht aus. Da wir „Cheater“ sind ließen wir uns von der am Heck angebrachten Mini Schiffschraube chartern 😀
In der
angekommen wurden wir von unserer Englischlehrerin herzlich empfangen. Sie bestätigte uns neuseeländische Freundlichkeit. Wir sind mit zwei französischen Workern untergebracht. Während diese noch schuften mussten, haben wir gemütlich ausgepackt und uns an unser neues zu Hause gewohnt. Es ist ein sehr modernes Haus. Wir wurden auf einen Kaffee zum kennen lernen eingeladen. Zum Abendessen holte unsere Gastgeberen auch die zwei Franzosen an den Tisch.
Ausklingen ließen wir den heutigen Abend mit einen Spaziergang am Fluss, wo uns einiges in Sachen Unternehmungen erklärte wurde. Während des Walks kam uns ein freilaufendes
unter, was anscheinend entflohen war. Es ist nicht typisch dass hier Schweine auf vier Beinen unterwegs sind 😀
So far, we’ll plan our trip for tomorrow. Have a nice day.

11.12.
Am sinnvollsten wäre heute gewesen man packt von der Winterjacke bis zur Badehose einfach alles ein.
Alle 2 Stunden öffnen die Schleusen eines Damms um weiter unten der Stromerzeugung zu dienen. Pünktlich um 10 Uhr genossen wir den Weg des Wassers abwärts wo die Szene mit den Fässern im Fluss vom Film „Hobbit“ gedreht wurde.

Kurzerhand fuhren wir zu einer nahe gelegenen Glasbläserfabrik weiter. Ein Ereignis was man zu Hause auch machen kann, aber es war schön diesen kurzen Abstecher gewagt zu haben.
Weiter ging es mit den Carters of the Moon. Ein einstündiger Spaziergang heißt es laut Beschreibung. Wie der Name schon sagt sieht es aus wie auf einer Mondlandschaft. Überall quillt Schwefelrauch aus der Erde. Der Boden ist lauwarm. Dieses Schwefelwasser wird wie in der Heimat für Thermen verwendet. Ungefähr bei der Hälfte des Rundgangs fing es wie aus Eimern an zu Regnen. Wir nahmen es mit Humor, schließlich wollen wir uns den Urlaub nicht vermiesen lassen. Was aber langsam nervt, weil es windig ist wie im Oktober in Deutschland.
Weiter geht es zu einen Wasserfall, an dem pro Sekunde 200.000 Liter Wasser von einen 15 Meter breiten in einen 100 Meter breiten Fluss prasseln. Dementsprechend ist die Strömung in den engen Steinkanal.
Man meint der Tag sei schon um von den vielen Sehenswürdigkeiten, aber diese waren alle entlang einer Hauptstraße in 5 km Umkreis.
Einziges Tagesziel was noch vor uns lag war ein heißes Thermalwasser, was wie ein Bach entlang in einen Gebirgsfluss mündet. Da der Tag noch jung war und es nur 5 km von unserer Wohnung entfernt lag, entschlossen wir uns unsere Fitness zu erhalten. Kurz gesagt wir liefen dort hin. Im Rucksack packten wir unsere Badesachen ein und los ging es.
Katrin hielt tapfer durch, heimzu ebenso, obwohl die Beine nach 10 km und doch einen langen Tag irgendwann schwer wurden.